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Chronik 100 Jahre Hainleite

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TeamSpirit
fünfzehn Millionen Meter Radsportgeschichte in einem Band
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Einhundert Jahre Radklassiker Hainleite

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Kein Massenstart, sondern Aufbruch in Fünfergruppen bei Morgengrauen, Siege nach Einsprüchen am grünen Tisch oder 15 Prozent Altersvergütung bei der Fahrzeit für einen 45-Jährigen – der Radklassiker Hainleite steht mit seiner 100-jährigen Geschichte wie ein Spiegelbild für die Entwicklung von sogenannten Distanz- oder Zuverlässigkeitsfahrten hin zu den modernen, organisationsintensiven Radrennen von heute. Die Anekdoten rund um den Klassiker füllen zum Jubiläum anlässlich der Erstaustragung 1907 ein ganzes Buch. „Einhundert Jahre Radklassiker Hainleite“ heißt die Chronik über den ältesten noch ausgetragenen deutschen Radklassiker.
250 Kilometer auf Rädern ohne Gangschaltung, mit Ballonreifen, Streckenskizze, Informationen über Unterkunftsgelegenheiten und eine Verpflichtung, die polizeilichen Vorschriften genau einzuhalten. Die Premiere der Hainleite 1907 war mehr Abenteuer als sportlicher Wettstreit. 19 Fahrer nahmen insgesamt die Fahrt ins Ungewisse auf sich, einer gab auf. 14 Stunden betrug das Zeitlimit, 11:32 Stunden benötigte der Sieger Willi Ochs aus Erfurt.
Heutzutage müssen die Fans im Zielbereich nicht einmal halb solange ausharren, ehe der Sieger des Rennens feststeht. Allerdings hat sich die Länge von maximal 318 Kilometern im Jahre 1925 wegen Umleitungen, mittlerweile auf 186 Kilometer reduziert. Eine Entwicklung, die verschiedenste Gründe hat. Vor allem aber sind die Organisatoren bestrebt, den Zuschauern Spitzenradsport hautnah erlebbar zu machen. So hat sich das Finale im steilen Anstieg der Arnstädter Hohle, inzwischen müssen die Radsportler auf fünf Schlussrunden beste Kletterqualitäten beweisen, zum absoluten Magneten und Markenzeichen des Rennens entwickelt.


Autoren: Volker Brix und Axel Lukacsek
104 Seiten mit 76 Abbildungen
* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten